Aljechin's Erben

 

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Die Mitglieder des Schachteams

 

Helge Verhoef

Gerhard Bartsch

Michael Strehlau

SIM Helge Verhoef

Brett 1

SIM Hartmut Höbel

Brett 2

Gerhard Bartsch

Brett 3

Michael Strehlau
(Teamchef)
Brett 4

Es gibt erneut eine erfreuliche Neuigkeit in unserem Team. Schachfreund Helge Verhoef hat den ehrenvollen Titel Verdienter Internationaler Meister (SIM) errungen. Herzlichen Glückwunsch!

Leider hat Schachfreund Günter Schulz das Team verlassen. Wir danken ihm für sein Engagement in den vergangenen Jahren und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg.

Als unser neues Mitglied begrüßen wir Schachfreund Hartmut Höbel. Er ist eine wertvolle Bereicherung unseres Schachteams.

Es gibt eine sehr erfreuliche Neuigkeit in unserem Team. Schachfreund Helge Verhoef hat den ehrenvollen Titel Internationaler Meister (IM) errungen. Herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Erfolg!

Mit Stolz und Freude teilen wir Euch mit, dass diese Webseite beim ICCF Wettbewerb
"Best Team Web Site" den 2. Platz von 37 Webseiten belegt hat. Die komplette Liste
der Gewinner findet Ihr hier:
http://tables.iccf.com/email/ChLeague/2004/websitewinners.htm

Es gibt eine höchst erfreuliche Neuigkeit zu berichten. In der Champion League 2000 - 2002 konnten sich zwei Teammitglieder laut ICCF-Ezine im Turnier Rating in den Top 100 plazieren. (http://www.amici.iccf.com/issues/issue_01/issue_01_ch_2000_trp_100.html)

Herzlichen Glückwunsch zum 6. Platz für Schachfreund Gerhard Bartsch und ebenfalls herzlichen Glückwunsch zum 40. Platz für Schachfreund Helge Verhoef!

Zum Start der Qualifikation zur Champions League wurde unser Schachteam im Frühjahr 2002 vom Teamchef Michael Strehlau zusammengestellt. Er sprach zu diesem Zweck einige Spieler an, die sich auf die offizielle "Team wanted"-Liste gesetzt hatten. Einer dieser Spieler war Gerhard Bartsch, den er bereits von einem BdF-Turnier in sehr angenehmer Erinnerung hatte. Gerhard war schnell von der Idee begeistert, noch einige gute Spieler über ELO 2350 zu engagieren, damit wir auch eine Chance hatten. Ein weiterer Spieler auf der "Team wanted"-Liste war Helge Verhoef. Auch er war nach dem Angebot von Michael sofort dabei und bot an, noch ein paar Bekannte mit Elo > 2350 anzusprechen. Sein Nahschach-Vereinskollege Günter Schulz sagte noch am gleichen Tag zu. Nun war unser Team perfekt. Nach reiflichen Überlegungen gaben wir uns den verpflichtenden Teamnamen "Aljechin's Erben".

Dr. Alexander Aljechin (1892-1946)

Schachweltmeister
1927-1935 / 1937-1946

Dr. Alexander Alexandrowitsch Aljechin wurde am 1. November 1892 in Moskau als Sohn eines wohlhabenden Landbesitzers geboren. Mit acht Jahren zeigte Aljechin schon großes Interesse für das Schachspiel. Seine außergewöhnlichen Fähigkeiten offenbarten sich frühzeitig.

Im Jahr 1908 trug er in einem gesamtrussischen Amateurturnier den ersten Preis davon und errang damit den Meistertitel. Nun wurden seine Leistungen auch in der Familie anerkannt und sein Ansehen in der Schule wuchs. Sobald Aljechin das Gymnasium absolviert hatte, ließ er sich in die juristische Fakultät der Petersburger Universität einschreiben.

Sein erster großer Turniersieg ließ bis 1914 in St. Petersburg auf sich warten. Dort teilte er sich mit Aron Nimzowitsch den 1. Platz. Das war sein „coup de grace“, ein Ausdruck, den er so oft in seinen Schriften verwendete.

1921 siedelte er nach Paris über. Er beteiligte er sich in den nächsten sechs Jahren - von 1921 bis 1927 - an 22 Turnieren und spielte außerdem mehrere Zweikämpfe. 1922 wurde er in London Zweiter hinter Capablanca und Erster in Hastings. 1923 wurde er in Karlsbad Erster zusammen mit Bogoljubov und Maroczy. In New York 1924 kam er hinter Lasker und Capablanca auf Platz 3 ein. 1925 gewann Aljechin das Turnier in Baden-Baden, das erste internationale Turnier in Deutschland seit dem Ersten Weltkrieg. Noch im selben Jahr wurde Aljechin französischer Staatsbürger.

1926 schlug er Max Euwe in einem Wettkampf und forderte Capablanca um die Weltmeisterschaft heraus. Der mit größter Ungeduld erwartete Wettkampf begann am 10. September 1927 in Buenos Aires. Das Wunder geschah. Mit der hartumkämpften 34. und letzten Partie ging der Kampf zu Ende. Damit hatte Aljechin das gewaltige Ringen mit 18½:15½ (25 Remisen) für sich entschieden. Bei dem Wettkampf waren weder Zuschauer noch Fotografen erlaubt. Aljechin hatte damit die Legende von Capablancas "Unbesiegbarkeit" beendet.

Zu Beginn des 2.Weltkrieges befand sich Aljechin auf der Schacholympiade in Buenos Aires, wo er Frankreich am ersten Brett vertrat.

Dr. Alexander Aljechin starb in der Nacht vom 23. zum 24. März 1946 in seinem Hotelzimmer in Estoril. 1956 vereinbarten die UdSSR und der französische Schachbund, die sterblichen Überreste Aljechins nach Paris-Montparnasse zu überführen. Die FIDE bezahlte den Grabstein, der die Form eines Schachbretts hat und aus roten Granit gefertigt wurde.

Letzte Aktualisierung am 09.11.2010